Heute machen wir uns mal wieder über die Gilde der Taxifahrer her. Nicht, dass sich hier ein Feindbild rauskristallisieren soll. Aber das was dem geneigten Kunden da so an Fahrkünsten zugemutet wird, spottet wirklich jeder Beschreibung. Als gestrafter Dauerkunde muss das erst mal verarbeitet werden. Und deshalb gibt es jetzt die wöchentliche Dröhnung.
Es war also mal wieder Zeit für einen Trip mit Ahmed, oder seinem Sohn, oder Schwager, oder Cousin, oder … – kann ich leider nicht so ganz auseinander halten. Ahmet hat sich schließlich lange genug die Reifen plattgestanden. Also rein und schwupps geht’s auch schon los. Zielansage nicht vergessen, sonst fahren wir noch in die falsche Richtung – aaaah, gerade noch geschafft! Mehr…
“Von rechts über den doppelt durchgezogenen fetten Strich auf die Abbiegespur ziehen – die Individualisten unter uns wissen, dass die StVO da ist, um interpretiert zu werden.
Ähnlich wie die Noten einer Mozart-Sonate oder die Worte eines Goethe-Gedichts erst durch künstlerisch wertvolle Entpapierisierung unser Herz erreichen. Oder auch der klassische Sechser im Fußball, der bei Bedarf einen Zehner geben kann, vorausgesetzt, der Linksverteidiger interpretiert seine Rolle offensiv. Buchstabentreue war gestern, Interpretation ist das Gebot der Stunde. Arschloch! Brutal wie eine Vollbremsung muss hier zurück zum Thema des Reindrängelns auf unseren Autobahnen gekehrt werden. Denn fluchen und in die Mücken steigen ist eins, wenn links von einem dichtgemacht wird. Mehr…
Klar, kommt ja jeder drauf: Die beste Zeit ist dann, wenn der Markierungsfacharbeiter vom zuständigen Straßenabschnittbevollmächtigten gerade Arbeitszeit hat. Also sicher nicht in seiner Pause. Da musser essen. Und sicher nicht zu spät. Da musser nach Hause. Und schon gar nicht zu früh. Da schläft er nämlich noch. So wie wir. Die anderen Straßenbenutzer. Wenn wir aber wach sind und uns auf den Weg zur Arbeit machen, dann wird auch der Markierungsfacharbeiter aktiv. Mehr…